Mit guten Freunden über Hollands Kanäle 2004

Bootfahren auf Hollands Kanälen Bootfahren auf Hollands Kanälen

Immer wieder ein besonderes Erlebnis: Stressfrei im Charterboot durch wunderschöne Seen und Kanäle gleiten. In unserem Nachbarland ist das auch ohne Bootsführerschein bis 15m Schiffslänge möglich. Schon einige Male konnten wir diesen wunderbaren Urlaub genießen. In der Regel wird dieser Charterurlaub für eine Woche von verschiedenen Verleihern angeboten. Damit das Ganze nicht allzu teuer wird, sollten sich mehrere Personen zusammenschließen und ein entsprechend großes Boot mieten. Allerdings wäre es von Vorteil, wenn sich diese Leute gut verstehen - da man auf relativ engem Raum Tag und Nacht zusammen "auskommen" muss. Ein erfahrener und fairer Vermittler dieser Art Urlaub zu machen ist "Bundt Yachting" aus Wenden. Auf deren Homepage finden Sie eindrucksvoll die Wiedergabe des Feelings, welches man beim Booturlaub erfährt. Im Laufe der Jahre haben sich Hunderte von Fotos bei mir angesammelt. Eine kleine Auswahl davon habe ich aus dem Jahr 2004 hier ausgewählt.

Hier die Bilder:

Ameland im Sommer 2005

Die Sonne von Ameland Die Sonne von Ameland

Mit zwei Bulli`s (was denn sonst?) ging's für 14 Tage zur holländischen Nordseeinsel. Ameland genießen im Naherholungspark Klein Vaarwater, 800 Meter vom Nordseestrand in der Nähe des Dorfes Buren gelegen, das war unser Ziel. Und das haben wir erreicht.

Wir verbrachten mit guten Freunden eine wunderbare Zeit auf Hollands schönster Insel, auf der es den besten Likör (Nobeljen) Hollands gibt. Schwimmen im sauberen Nordseewasser, Fahrradfahren, Lesen oder einfach nur Faullenzen - Garant für stressfreien Campingurlaub in Ameland.

Hier die Bilder:

Camping in Lana (Südtirol) im August 2007

Unsere Tour nach Lana Unsere Tour nach Lana

Unvergesslich - 8 Tage besuchten wir einen kleinen, aber feinen Campingplatz in der Nähe von Merano. Über den Reschenpass kommend wurden wir bei herrlichem Wetter und wunderbaren Aussichten von Tausenden - reichlich Früchtetragenden - Apfelbäumen begrüßt.

 

CAMPING ARQUIN

 

Im familienfreundlichen 4 Sterne Camping Arquin finden Sie alles für einen erholsamen Urlaub: Ruhe und Entspannung in freier Natur, frische Luft, herrliche Ausblicke auf die umliegende Bergwelt, gemütliches Beisammensein mit Freunden im hauseigenen Café-Restaurant.

Der Campingplatz Arquin befindet sich auf einem 1,5 Hektar großen Gelände am südlichen Ortsanfang von Lana in mitten von Obstwiesen (7 km von Meran und 20 km von Bozen entfernt).

Jeder der 120 Stellplätze ist ca.80 bis 100m² groß und mit Strom-Anschluss (6 Ampere - CEE Stecker) versehen. Großteils der Stellplätze verfügen über Frisch– und Abwasseranschluss.

Die modernen, behindertengerecht ausgestatteten Sanitäranlagen, welche 2006 neu errichtet wurden, sind großzügig und komfortabel: umweltfreundliche Warmwasseraufbereitung durch Solar-Panelle; Bodenheizung in allen Räumen; Einzelwaschkabinen, Mutter-Kind-Raum sowie Beauty- und Rasier-Raum stehen den Gästen zur freien Verfügung.

Im beheizten, neugestalteten Schwimmbecken mit Liegewiese können Sie bereits ab Mai die Badesaison voll ausnutzen.

Auch für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt: ein kleines Lebensmittelgeschäft versorgt Sie täglich mit frischen Brötchen sowie Tageszeitungen und im Café-Restaurant verwöhnen wir Sie mit hausgemachten Kuchen und besten Südtiroler Spezialitäten.

Regelmäßige Bus-und Bahnverbindungen nach Meran, Bozen und ins Ortszentrum in unmittelbarer Nähe!  

 

Wir machten mehrere Tagestouren mit dem Fahrrad und unserem Bus.

 

Unter anderem besuchten wir hier:


Vinschgautal / Gampenpass / Bozen / Lana und Umgebung / MeranoUltental / Jaufenpass

 
Nachdem wir den Jaufen- und Brennerpass, natürlich nicht über die Autobahn, passiert hatten, ging die Heimfahrt durch Österreich über Salzburg, Obertrum, Mattsee, nach Old Germany zur bayerischen Hauptstadt München. Dort war der Zoobesuch angesagt. Die Bilder davon gibt es weiter unten. Dann ging es nach Nördlingen. Dort besuchten wir eine nette Familie, welche wir in 2006 in Mecklenburg-Vorpommern kennen lernen durften.

Hier die Bilder:

Am Gardasee im August 2008

Aus Usedom wurde Lago di Garda.

 

Dank der schlechten Wettervorhersage für die Ostseeküste entschlossen wir uns erst am Abreisetag nach intensiver Internetrecherche zur Reise an den Gardasee.

Im Laufe der Fahrt über Freiburg, Basel und Brescia bekamen wir die Sonne immer häufiger zu sehen. Ab dem südlichsten Zipfel Deutschlands konnten wir auf den Einsatz der Klimaanlage nicht mehr verzichten.

Nonstop fuhren wir durch den sonnenüberfluteten Breisgau in Deutschland, die vom Schnee bedeckten Alpengipfel der Schweiz, der meist dreispurig ausgebauten A2/A4 in Italien bis nach Fornella-Camping S. Felice am Gardasee.

 

Folgend die Campingplatzbeschreibung vom Betreiber:

 

Fornella - der Platz liegt an einer der schönsten Buchten des Gardasees mit einem herrlichen Blick auf den Golf von Manerba und die Isola del Garda.
Und das Schönste ist: Ein über 500 m langer Strand wartet direkt nebenan darauf, erkundet zu werden. Er fällt leicht zum Wasser ab, so dass Kinder hier prima toben, plantschen und spielen können. Auf dem Platz sorgen die eigenen Kinderanimateure für Lachen, Stimmung und gute Laune. Beliebt bei den Kleinen ist auch der Abenteuerspielplatz. Ein großzügiges Schwimmbecken in Kleeblatt form bietet eine entspannte Alternative zum Baden im See. Oder man spielt gemeinsam eine Runde Tennis oder Volleyball – hier ist vieles möglich! Und wenn einen mal der Hunger packt: Direkt am Strand ist ein Restaurant, Pizzeria und Snackbar. Im gut sortierten Supermarkt gibt es alles für den täglichen Bedarf. Mal was anderes machen? Immer wieder Spaß bringen Ausflüge ins Hinterland mit duftenden Olivenhainen und herrlichen Sonnenblumenfeldern. Die Kids wollen mehr Action? Ein Vergnügungspark und ein großer Wasserspielpark sind ganz in der Nähe.

 

Diesen Ausführungen konnten wir uns uneingeschränkt anschließen. Der Platz gehört sicher zur gehobenen Kategorie. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend, der Platz ist sauber, die Sanitäreinrichtungen beispielhaft. Das Angebot ausreichend. Ein Campingplatz, wo man sich wohlfühlen kann.

 

Wir erkundeten mit unseren Fahrrädern immer wieder die nähere Umgebung von S. Felice. Beispielsweise fuhren wir entlang des Gardasees nach Salò:

Geschützt in einer schmalen Bucht am südwestlichen Gardasee liegt das elegante, lebendige Städtchen Salò. Hinter der sehr langen, prachtvollen Uferpromenade erstreckt sich die Altstadt mit einer schmalen Fußgängerzone und vielen kleinen Boutiquen bekannter italienischer Designer. In zahlreichen gemütlichen Restaurants werden unter anderem ganz hervorragende Fischspezialitäten serviert. Das 10.000 Einwohner-Städtchen war schon immer sehr wohlhabend und wurde erst von den Visconti aus Mailand und später auch von den Venezianern zum Verwaltungssitz des Westufers bestimmt. 1943 kam es zu ein eher zweifelhaften Ehre: Mussolino machte es zur Hauptstadt seiner Faschistischen Sozialrepublik. Trotz seiner Reize wird Salò heute nicht vom Tourismus dominiert und hat sich eine sehr authentische Atmosphäre bewahrt. Und so trifft man auch am wunderschönen langen Kiesstrand an der Südseite der Bucht überwiegend auf italienische Familien.
Südlich davon beginnt die sanfte Hügellandschaft des Valtenesis mit mehreren familienfreundlichen Campingplätzen direkt am Seeufer.   

 

Am zehnten Tag machten wir eine Bullitour rund um den Gardasee. Wir fuhren u. a. entlang des Westufers durch Campione, Limone und Riva.

Über das von Surfern und Seglern beherrschte Nordufer gings über das Ostufer wieder in Richtung Süden. Unter anderem passierten wir dort die Orte Malcecine, Castello, Bodolino, Lazise und Cola. Im Süden Peschiera und Desenzano.

 

An diesem Tag hatten wir viel gesehen. Das Wetter spielte mit und wir konnten den Gardasee in vollen Zügen genießen; eine Einschränkung gab es allerdings: Gerne hätten wir am einen oder anderen Ort gehalten um die Gegend näher zu erkunden. Aber jeder freie Platz, der mehr als einem Auto einen Stopp anbot, war gebührenpflichtig. Wir empfanden das als sehr unangenehm. Damit, so denken wir, entgeht den Anrainern so mancher Tourismuseuro.

 

Nach einer insgesamt gesehenen schönen Zeit am Gardasee fuhren wir über die Landstraße, um die herrliche Aussicht zu genießen, in Richtung Heimat. Wir passierten Brescia, Bergamo, Como, Bellinzano und Airola/St. Gotthardtunnel und wählten in der Schweiz den Ort Sempach und dessen Campingplatz zur Zwischenübernachtung.

 

Am nächsten Morgen ging unsere Nach-Hause-Fahrt schnurstracks über die Autobahn. Leider war wieder ein toller Urlaub zu Ende.

Hier die Bilder:

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Camping in Kroatien 2010

Flagge Kroatien Flagge Kroatien

Kroatien - ein Land, welches wir zuletzt vor etwa 30 Jahren besuchten.. Damals nannte man sich noch Jugoslawien. Diktator Josip Broz Tito hielt mit eisener Hand den Vielvölkerstaat zusammen.

Nach dem Tod Titos war es aufgrund des Krieges lange Jahre fast nicht möglich dieses wunderbare Land zu besuchen. Aber im Jahre 2010 war es für uns endlich soweit: Wir fuhren nach Kroatien.

Wegen der umfangreichen Erzählung von dieser Reise habe ich diese in mehrere Rubriken aufgeteilt. Hier die Route, welche uns über Österreich und Slowenien nach Kroatisch-Istrien führte.

Reiseroute Reiseroute

Die Fahrt war geplant mit einem Zwischenstopp in Österreich. Laut Planung ging es über Wtzlar - Aschaffenburg - Würzburg - Nürnberg - Ingolstadt - München - Rosenheim - Salzburg - Bischofshofen - Radstadt - Spittal - Villach - Kranj - Ljubljana - Postojna - Kozina - Koper - Vizinada - Rovinij.

Unsere Fahrt begann am 29.08.2010 um 9:00 Uhr bei Dauerregen. Dieser begleitete uns bis zum Campingplatz in St. Veit/Österreich.

Die "Sonnenterrassen" erreichten wir gegen 17:00 Uhr. Da die Besitzer des Platzes auf dem dortigen Dorffest weilten, betreute uns eine Dauercamperin mit den wichtigsten Informatien. Inmitten der hohen Tauern liegt der familiär geführte Campingplatz auf 600m Seehöhe, im Herzen des Salzburger Landes und besticht durch ein in Terrassen gegliedertes, mit Bäumen und Sträuchern bepflanztes Gelände. Alle Stellplätze verfügen über die Anschlussmöglichkeit von Strom, Kabel-TV, Zu- und Abwasser, Kanal und direkter Gasversorgung.

Nach einem längeren "Irrweg" durch die abendliche Umgebung fanden wir endlich etwas Essbares - Schnitzel mit Pommes. Gegen 21:30 Uhr endete unser 35-jähriger Hochzeitstag.

Hier die Bilder in Österreich:

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Karte von Kroatien Karte von Kroatien

Den Platz in Österreich verließen wir - nach erstmaliger Einlösung unserer neuen Campingschecks - gegen 9:00 Uhr. Da unser Ziel das sonnige Kroatisch-Istrien war, bemerkten wir auf der Fahrt dorthin den Dauerregen nur am Rande.

Am Ziel in Rovinj angekommen - wir hatten den Platz "Amarin" vorher ausgesucht - verriet man uns an der Rezeption, dass sich am 09.09.2010 etwa 900 Jugendliche zu einem Festival dort einfinden würden. Nach kurzer Platzbesichtigung entschlossen wir uns - auch wegen der zu erwartenden "Unruhe" - den ca. 16km entfernten Campingplatz "Polari" anzusteuern. Wir sollten diesen Änderungsentschluss nicht bereuen: Sauberer, moderner, ruhiger, freundlicher und großzügiger - einfach auf den ersten Blick perfekt war "Polari".

Camping Polari Camping Polari

Gegen 17:00 Uhr beschlossen wir den Platz 330 in Sichtweite des Mittelmeeres für 10 Tage zu mieten.

Der Dauerregen hatte sich übrigens mit dem Grenzübertritt Kroatiens verflüchtigt. Schon alleine deshalb gab es nach dem Aufbau des Vorzeltes Leckereien vom Grill. Unsere erste Nacht in Polari begann um 21:30 Uhr.

 

Hier die ersten Bilder des Campingplatzes:

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Der Campingplatz Polari ist mit einer Kapazität von fast 5000 Personen einer der größten Plätze auf der istrischen Halbinsel. Er liegt nur 4,5 km vom Zentrum von Rovinj entfernt und erstreckt sich 2 km entlang der Küste. Ein Teil des Campingplatzes ist für FKK-Camper reserviert und vom Rest des Platzes abgetrennt. Die Stellplätze liegen zum Schutz vor der starken Sonne im Schatten von viel grüner Vegetation. Selbstverständlich ist dieser große Campingplatz sehr gut ausgestattet und sein Angebot an Sportmöglichkeiten und Unterhaltung lässt keine Wünsche offen.

 

Ausstattung des Campingplatzes Polari:

 

Neun Sanitärgebäude sind gleichmäßig über den gesamten Campingplatz verteilt und in allen befinden sich Warmwasser-Duschen, Toiletten und Becken zum Geschirr spülen. Einige dieser Gebäude sind behindertengerecht ausgestattet und es gibt dort auch Waschmaschinen, Kindertoiletten und Wickelräume.

Den täglichen Einkauf kann man in einem Supermarkt erledigen, der in der Nähe des Pools liegt. Es gibt auf dem Platz einen Internet-Point und WLAN-Internetzugang ist in Teilen des Platzes möglich. Wer nach der langen Anreise sein Auto waschen möchte, kann das in der zum Campingplatz gehörenden Waschanlage tun.

Fahrradtour nach Rovini

Rast Rast

Am zweiten Tag brachen wir gegen 11:00 Uhr zu einer Radtour nach Rovinj auf. Entlang des Srandes genossen wir atemberaubende Ausblicke auf das glasklare Wasser des Mittelmeeres, die zerklüpfteten Ufer und die überall verweilenden, sonnenhungrige Badegäste.

Hier die Bilder der Fahrt und von Rovinj

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Nach etwa einer Stunde erreichten wir Rovinj. Am Hafen ankommend erklommen wir nach kurzer Rast und Erfrischungspause die stillen und engen Gässchen der Altstadt. Am höchsten Punkt konnten wir einen herrlichen Rundumblick auf die Stadt und die 14 vorgelagerten Inseln genießen.

Unter anderem besuchten wir die Kirche der Hl. Euphemia. Nach etwas mehr als zwei Stunden verließen wir Rovinj, um anschließend die ca. 10km lange Strecke zurück zum Campingplatz zu fahren.

Unser Ausflug nach Rovinj war schon mächtig beeindruckend. Auf unserem Campingplatz ankommend konnte nur noch ein vorzügliches Abendessen den Tag krönen: Biogulasch mit Speckknödel von Brigitte.

 

Am nächsten Tag, nach dem immer wieder wohlschmeckenden Frühstück, und einer mittäglichen Hühnersuppe war der Tag fast nur mit Faullenzen gefüllt:

Sonnenbaden, lesen und der erste "Sturz" ins Mittelmeer waren die Hauptbestandteile eines wieder sehr sonnigen Tages.

Am späten Nachmittag wurden wir mit einer kleinen Fahrradtour in Richtung Süden doch noch etwas aktiv. Etwa zwei Stunden radelten wir zuerst über das FKK-Gelände des Platzes, dann in die nähere Umgebung.

Um ca. 18:30 Uhr brachen wir unseren Miracolivorrat an. Danach war noch ein abendlicher Spaziergang mit Besuch der Kinderdisco angesagt. Um 22:30 Uhr gings in die "Federn".

Hier die Bilder

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Da sich der Himmel am nächsten Morgen mit einigen Wolken füllte, beschlossen wir eine Autotour nach Pula, im Süden der Halbinsel Istriens, zu machen. Auf der ca. 40km langen Fahrt dorthin "riss" der Himmel schnell auf, so dass die Sonnen erneut auf alles brannte, was sich mehr oder weniger bewegte. Nach langer Parkplatzsuche fanden wir einen solchen am Hafen, also inmiiten der Metropole von Pula.

Nur gut, dass wir ein Parkplatzticket gezogen hatten - später merkten wir, dass fleißige Hostessen sehr sorgsam ihren Dienst verrichteten. "100 Kuna" klebten als "Knöllchen" an vielen Touristenautos.

Hier die Bilder von Pula

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Polari-Impressionen

 

Ich wurde es nicht leid die Schönheit des Campingplatzes in Bildern festzuhalten.

Hier wird noch richtig daran gearbeitet, dass der Gast sich wohlfühlt.

Und wenn man nicht unbedingt zur heißen Jahreszeit dorthin möchte, so kann man mit dem Einsatz von Campingschecks dieses Vergnügen obendrein noch sehr preiswert erleben - wir bezahlten pro Nacht 15,- Euro.

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Marco-Polo-Autotour

 

Da sich am Folgetag von Pula wieder der Morgenhimmel nicht von seiner besten zeigte, planten wir die Marco-Polo-Tour Nr. 2. Die Fahrt ging zuerst nach Poreč.

Da aber dort absolut kein Parkplatz zu finden war, fuhren wir weiter nach Novigrad; danach nach Buje, Buzet, Pazin und zum Abschluss wieder nach Porec.

 

Weitgestreckte Weinfelder umsäumen Novigrad. Die Mirna mündet bei Novigrad in die kroatische Adria. Die Stadt ist mit seinen 2550 Einwohnern kleiner als das benachbarte Umag, unterscheidet sich aber auch sonst in vielerlei Hinsicht. Gerade architektonisch hat die Stadt wesentlich mehr als Umag zu bieten. Die gut erhaltene Stadtmauer am Ufer und die hübsch restaurierten Altstadtbauten stechen hervor. Novigrad zählt sicherlich zu einer der schönsten Städte der istrischen Westküste.

 

Hier die Bilder Novigrads

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Auf der gesamten Fahrt haben wir die eindrucksvolle Landschaft mit ihrer Vielfältigkeit genossen. Immer wieder stellten wir zwischendurch das Auto ab, um alles in Ruhe genießen zu können.

 

Einen kleinen Eindruck bekommen Sie mit folgenden Bildern:

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Am Ende unserer Tour versuchten wir noch einmal unser Glück in Poreč. Auf Anhieb fanden wir in der Nähe der wunderbaren Altstadt einen Parkplatz. Bei einem Bummel wurden wir für das erneute Besuchen von Porec belohnt.

 

Porec stellt den Mittelpunkt des größten Feriengebietes in Istrien dar und wird auch Reviera von Istrien bezeichnet. Gemessen an der Zahl der Besucher aus aller Welt ist es sogar das bedeutendste Feriengebiet Kroatiens und bietet neben allen Erholungsmöglichkeiten eine Fülle kultureller und historisch wervoller Anlaufpiunkte.

 

Hier die Bilder von Poreč:

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An der Strecke nach Poreč liegt der Limski Kanal.

Er wird oft als schönster kroatischer Fjord bezeichnet, obwohl es eigentlich eine Bucht ist. Vor ca. 10 000 Jahren versank die 25km lange Karstschlucht Limski draga im Meer. Heute reicht die Limski Bucht (kroat. Limski zaljev) fast 12 km in die unberührte, wilde Karstlandschaft. Aus dem Landesinneren trifft das Frischwasser des Lim-Baches auf das eindringende Meerwasser und bietet z.B. für Austern hervorragende Zuchtmöglichkeiten.

 

Hier die Bilder vom Limski Kanal:

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Am 09. September brachen wir zu neuen Zielen auf und das Vorzelt ab. Wir hatten uns auf dem Campingplatz Polari zwar sehr wohlgefühlt, wollten aber noch zu den Plitviecer Seen. Darum machten wir den Bulli bereits am Vortag reisefertig und das Vorzelt wurde trocken verpackt.

Ohne Autobahnbenutzung und ohne entsprechende Mautpflicht fuhren wir die ca. 300km ganz gemütlich bei tollem Wetter zu einem Ziel, was wir nach unserem damaligen Besuch Jugoslawiens noch in bester Erinnerung hatten.

Auf der Fahrt in Richtung Plitvice bemerkten wir noch viele stumme Zeugen des Krieges - in Form von Einschusslöchern an den Häusern.

 

Hier die Bilder der Fahrt nach Plitvice:

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Gegen 15:00 Uhr kamen wir im Nationalpark an und begaben uns direkt zum Eingang 2, um mit der Bimmelbahn zur obersten Ebene zu fahren. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir entlang der Ufer und Wasserfälle hinunter zur untersten Ebene. 

 

Türkis glitzernde Wasserflächen im Sonnenlicht. Tosende Stromschnellen und spektakuläre Waserfälle. Eine unendliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Und eine einzigartige Naturlandschaft aus 16 großen und kleinen Seen, die wie Perlen an einer Kette aufgereiht sind.

Die Plitvicer Seen sind aus gutem Grund nicht nur der größte, sondern auch der älteste und bekannteste Nationalpark in Kroatien - und als eine der ersten Landschaften weltweit zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt worden. Durch ein einzigartiges Klima zwischen Adriaeinfluss und Bergluft, durch die Lage im Schutze stolzer Gipfelketten und durch das in dieser Form einzigartige Phänomen der Travertin-Barrieren, die sich über Jahrtausende durch Kalkablagerungen gebildet haben, ist hier ein wahres Naturparadies entstanden, das sich bis heute weitestgehend bewahrt hat: Hier existieren noch immer alle Tierarten, die schon vor dem Menschen rund um die Seen zu finden waren. Viele der Pflanzen und Tiere sind an keinem anderen Ort außerhalb des Naturparks zu finden.

Die atemberaubende Natur mit ihren zahlreichen Schauspielen lockt jedes Jahr etwa 900.000 Besucher in den Nationalpark. Zu den prominentesten Gästen gehörten wohl Pierre Brice und Lex Barker. In den 60er Jahren wurden die See- und Wasserfallszenen von Winnetou I sowie große Teile von Winnetou II und III vor der einzigartigen Naturkulisse gedreht: Der "Schatz im Silbersee" versank in Wirklichkeit in einem der Plitvicer Seen.

 

Ein kleines Schiff brachte uns nach etwa 3 Stunden zur anderen Uferseite.

Wir gingen von dort direkt zum Parkplatz und fuhren zum Campingplatz "Korona",

ca. 15km entfernt. Auf dem Campingplatz hatten wir, nachdem wir im dortigen Restaurant ein leckeres Schnitzel mit Pommes gegessen hatten, eine regnerische Nacht. Auch am Morgen war der Himmel bedeckt. Kurzer Hand beschlossen wir:

"Jetzt fahren wir noch in Wien vorbei". Dort waren wir noch nie ... und da wir schon mal soweit "unten" waren, was sprach gegen die 400km lange Reise in die Metropole Österreichs?

 

Hier die Bilder von den Plitvicer Seen:

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Unsere Fahrt nach Wien

Nach dem 10-tägigen Campingurlaub in Kroatisch-Istrien besuchten wir auf der Rückfahrt die österreichische Landeshauptstadt. Etwa 16 km von Wien hatten wir uns den Campingplatz Donaupark-Klosterneuburg, im gleichnamigen Ort, ausgesucht.

Das letzte Stück setzten wir mit der Fähre über die Donau. Ohne Vorzeltaufbau war der Bulli schnell geparkt, so dass wir um 11:00 Uhr zu einem 1-stündigen Spaziergang aufbrachen. Im Campinglokal schmeckten uns Wiener Schnitzel mit Pommes besonders gut.


Klosterneuburg, geprägt durch das Augustiner Chorherrenstift, eingebettet in die hügelige Landschaft des Wienerwaldes und der Donau–Auen, liegt direkt am Stadtrand von Wien, nur wenige Kilometer vom Zentrum der pulsierenden Wiener Innenstadt entfernt.


Donaupark Camping:

 

Internationaler Komfort-Campingplatz in absoluter Top-Lage.

Beste Verkehrsanbindung und das Serviceangebot „Wir für Sie“ garantieren Urlaubsgenuss. Radverleih, Spielplatz und Riesentrampolin und Mobilheime mit

5 Schlafplätzen, sowie ein Gasthaus mit schönem Gastgarten laden die Campingurlauber ein. Beim Restaurantbesuch des Vorabends bekamen wir von einem netten Campingehepaar 2 Netzkarten für Wien. Statt ürsprünglich Euro 20,- bezahlten wir noch Euro 5,-, mit denen wir den ganzen Tag fast kostenlos U- und S-Bahnen benutzen konnten. Am 11.09.2010 gings zuerst mit dem Bus bereits um 9:00 Uhr los in Richtung Innenstadt. Dank des Orientierungsvermögens von Gina ... und einem hervorragenden Stadt- und U-Bahnplan vom Campingplatz fanden wir uns sofort zurecht. Sicher lässt sich Wien nicht in einem Tag erkunden, aber uns gelang es, letztendlich auch durch das tolle öffentliche Verkehrsnetz, viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.

 

Zum Beispiel:

Den Stephansdom am Wiener Stephansplatz. Er ist seit 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Der von Wienern mitunter auch kurz Steffl genannte römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet. Namensgeber ist der Heilige Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Wien ist die Bundeshauptstadt der Republik Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer. Mit rund 1,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Metropole der Republik, lebt im Großraum Wien mit etwa 2,4 Millionen Menschen über ein Viertel aller Österreicher. Die Stadt Wien war jahrhundertelang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger und damit als Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches ein kulturelles und politisches Zentrum Europas.

Die Karlskirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Sie liegt an der Südseite des zentrumsnahen Karlsplatzes und ist einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen und eines der Wahrzeichen Wiens. 1716 erfolgte die Grundsteinlegung.

Das Schloss Schönbrunn ist eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs und seit den 1960er Jahren eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Es liegt westlich der Wiener Innenstadt im Bezirk Hietzing. Wir verzichteten auf Führungen wegen unangemessener Eintrittspreise und fuhren lieber mit der "bezahlbaren" Bimmelbahn. Auch so bekamen wir viel Informationen und gewannen schnell einen Gesamtüberblick über Schönbrunn. Eine Hauptattraktion im Schlosspark ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt, der Tiergarten Schönbrunn. 1996 wurden Schloss und Park von Schönbrunn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 

Der früher auch in Anspielung an die antiken Sybillen Sybillengrotte genannte Obeliskbrunnen bildet den Endpunkt der vom Schloss Schönbrunn in südöstlicher Richtung verlaufenden diagonalen Allee am Fuß des Schönbrunner Berges nahe dem Meidlinger Tor. Nach einem Probebetrieb ab 1976 wurde die Wiener U-Bahn 1978 offiziell eröffnet. Das U-Bahn-Netz verfügt über fünf Linien und ging zum Teil aus Strecken der Wiener Stadtbahn hervor.

Die Wiener U-Bahn ist neben der S-Bahn, der Straßenbahn, dem Autobusnetz sowie der Badner Bahn Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs der österreichischen Bundeshauptstadt Wien. Eine Linie führt direkt zum Wiener Prater. Der Wiener Prater ist eine sehr weitläufige öffentliche Parkanlage im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt, die noch heute zu großen Teilen aus Aulandschaften besteht. Wenn man außerhalb Wiens vom „Prater“ spricht, ist häufig nur der bekanntere Vergnügungspark im Prater, der „Wurstelprater“, gemeint.

Dieser befindet sich an der Westspitze des Areals und macht flächenmäßig nur einen sehr kleinen Teil der gesamten, etwa 6 km² großen Praterlandschaft aus. Der Prater wurde erstmals 1162 urkundlich erwähnt, als Kaiser Friedrich I. das Gebiet einem gewissen Konrad schenkte.

Nach dem Praterbesuch - Wendener Kirmes ist auch schön - verweilten wir noch nach einem kurzen Spaziergang an der Donau. Alles Schöne geht einmal zu Ende.

 

Nach einem sonnigen Campingurlaub in Rovinj, einem Erlebnisspaziergang im Plitvicer-Nationalpark und einem Besuch in Wien ging es am 12.09.2010 wieder in Richtung Heimat. Bereits bei Wetzlar wussten wir, was uns gefehlt hatte – der kalte Regen in Sieger- und Sauerland. Darum werden wir eine ähnliche Tour bald wieder einmal machen.

 

Hier die Bilder von Wien

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Segelturn in Holland 2011

Plattbodenschiff Emmalis Plattbodenschiff Emmalis

Fünf schöne Tage auf der Emmalis, einem urigen, autentischen Plattbodenschiff, durften wir vom 01.-05.06.2011 erleben. Mit 23 weiteren "Emmalispiraten" gings vom Heimathafen Harlingen zunächst nach Ameland, der wunderbaren Insel im holländischen Wattenmeer. Dort verbrachten wir bei herrlichem Sonnenschein einige schöne Stunden mit Fahrradfahren, Shoppen oder einfach nur Faulenzen.

Unser nächstes Ziel war die Insel Vlieland, welche ebenso im Wattenmeer liegend ihre Schönheit präsentiert. Leider war die Zeit auf der Emmalis schnell vorbei und die Emmalispiraten zerstreuten sich nach der Rückkehr in Harlingen schnell wieder in alle Windrichtungen.

Hier die Bilder:

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